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Schmuck - Lexikon





Schmuck

Als Schmuck bezeichnet man einen Ziergegenstand und/oder einen Akt der Verschönerung. Schmuck kann man als einen Gegenstand bezeichnen,
den man als schön befindet und an einem Körper oder Objekt angebracht ist. Als Schmuck kann man auch die Aufwertung eines Raumes,
Objektes oder einer Person bezeichnen. Zum Schmuck zählt unteranderem die Kette, der Anhänger, der Ring, der Ohrring, die Brosche etc.



Schmuckarten



Silberschmuck

ist die Art von Schmuck der aus dem Edelmetall Silber gefertigt wird.
Silberschmuck gibt es in den folgenden Qualitäten:
Silber 800, Silber 835, Silber 900, Silber 925(Sterling-Silber), Silber 935 (eher selten)



Goldschmuck

wird aus dem Edelmetall Gold gefertigt. Im Gold-Schmuck-Bereich unterscheidet man zwischen Gelbgold-Schmuck und Weißgold-Schmuck.
Der verbreitetste Goldschmuck ist der Gelb-Gold-Schmuck.



Modeschmuck

ist der Schmuck der die aktuellen Modetrends aufgreift und preiswert zu produzieren ist. Modeschmuck besteht meist aus Messing oder Kupfer
und wird zusätzlich rhodiniert bzw. hartvergoldet. Früher wurde viel Nickel im Modeschmuckbereich verwendet,
um ihn widerstandfähiger und beständiger zu machen.
Weil Nickel jedoch Allergien hervorrufen kann, darf es heute in der Schmuckindustrie nicht mehr verwendet werden.



Schmuckmaterialien
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Silber

ist ein schmiegsames und weiches Edelmetall. Es wird aufgrund seiner Eigenschaften gerne zu Schmuck und Essbesteck verarbeitet.
In früheren Zeiten wurde Silber in Form von Münzen als Zahlungsmittel verwandt. Der Silber-Feingehalt wird auf 1000 Teile gerechnet.
925er Silber auch Sterlingsilber wird vorwiegend für die Schmuckherstellung benutzt.
Silber-Schmuck ist die preiswertere Alternative zu Weiß-Gold-Schmuck.
Durch rhodinieren wird der Schmuck vor Verfärbungen (Oxidation) geschützt. Außerdem wird die Kratzfestigkeit des Metalls erhöht.



Gold

Schmuckstücke aus Gold werden in unterschiedlichen Legierungen gefertigt.
Der Feingoldanteil eines Schmuckstückes wird durch einen Stempel (bunzieren) belegt.
Gold ist ein gediegenes Mineral. Man kann durch Beimengen von Kupfer die Farbe von rosa bis rötlich verändern.
Durch das Zufügen von anderen Metallen senkt man die Schmelztemperatur und erhöht die Festigkeit und die Polierbarkeit des Goldes.

In der Schmuckindustrie wird das klassische Drei-Stoff-System GOLD-SILBER-KUPFER verwandt.

Es gibt in der Schmuckindustrie eigentlich nur zwei Arten von Gold, GELBGOLD und WEISSGOLD.



Gelbgold

Die Farbe des Gelbgoldes entspricht im wesentlichem der des Feingoldes. Je nach Farbvorstellung wird mehr oder weniger Kupfer und Silber
zu der Legierung hinzugegeben. Je höher jedoch der Feingoldanteil je höher ist das gelbtonige Gesamtbild des Metalls.
Gelbgold ist der beliebteste Goldton auf der Welt, welches sich auf die gute Widererkennbarkeit zurück führen lässt.



Weißgold

wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts als günstiger Platinersatz von der Schmuckindustrie entwickelt. Zur Entfärbung des Feingoldes wird hauptsächlich
das Platinnebenmetall Palladium verwendet. Früher wurde auch Nickel als Entfärber genutzt.
Doch durch das große Allergierisiko darf Nickel bei der Schmuckherstellung in Deutschland nicht mehr verarbeitet werden.
Auch Rhodium wird oft in der Weißgold-Herstellung verwandt.
Durch rhodinieren wird ein Anlaufschutz und Erhöhung der Kratzfestigkeit sicher gestellt.



Platin

durch sein geringes Vorkommen ist Platin eines der teuersten Metalle auf der Welt. Dieses Metall hat einen schwachen Grauton.
Platin ist nahezu resistent gegen Säure und sehr dehnbar und durch die hohe Dichte von 21,45g/ccm sehr schwer.
Der Schmelzpunkt liegt bei 1769 °C wodurch spezielle Geräte für die Verarbeitung notwendig sind.



Titan

ist ein sehr hartes und elastisches Metall. Der Schmelzpunkt von Titan liegt bei 1668 °C. Es ist sehr resistent gegen Korrosion.
Titan ist sehr leicht, strapazierfähig und sehr langlebig. Dadurch wird es vorwiegend in der Raumfahrt eingesetzt.
In der Medizin wird es für Implantate und Herzschrittmacher verarbeitet.



Rhodium

ist ein sehr hartes, beständiges, glänzendes Metall. Der Schmelzpunkt von Rhodium liegt bei 1964 °C und der Siedepunkt bei 3695 °C.
Es ist zurzeit das teuerste Edelmetall. Rhodium ist ein Mitglied der Platinmetalle und kommt in Platinerz vor.



Messing

besteht aus einer goldfarbenen Legierung von Kupfer und Zink. Der Schmelzpunkt liegt bei ca. 900-925 °C.
Die Farbe von Messing ist goldig-glänzend. Die Farbe kann von goldorange bis hellgelb je nach Mischungsverhältnis variieren.
Aus Messing werden hauptsächlich Kunstgegenstände und Schmuck hergestellt. Auch viele Blasinstrumente werden aus Messing gefertigt.



Nickel

ist ein hartes, gut schmiedbares und silberig-weiß glänzendes Metall. Die Schmelztemperatur liegt bei 1455 °C und die Siedetemperatur bei 2913 Grad.
Nickel lässt sich sehr gut polieren. Da viele Menschen eine Nickelallergie haben, dürfen Metalle nicht mehr mit einer Nickellegierung überzogen werden.
Durch den Kontakt von Nickel mit der Haut kann die Nickelkrätze auftreten. Diese verursacht eine entzündliche Veränderung der Haut.



Karat

ist die Bezeichnung des Feingehalts von Edelmetallen in einer Legierung.
24 Karat sind 1000 Teile des Edelmetalls in der Legierung.
333er Gold= 333 Teile von 1000= 8Karat
585er Gold= 585 Teile von 1000= 14Karat
750er Gold= 750 Teile von 1000= 18Karat




Punzieren

ist das Kennzeichen vom Feingehalt des verarbeiten Edelmetalls im jeweiligen Schmuckstück.
Dies ist vom Gesetz her vorgeschrieben.



Schmuckveredelungen
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Vergolden

ist das Überziehen von metallischen Gegenständen mit Gold. Durch diesen Überzug ist eine höhere Korrosionsbeständigkeit des jeweiligen Metalls geboten.
Man kann folgende Stoffe vergolden:
Silber, Edelstahl, Stahl, Messing, Kupfer, Zink, Bronze, Porzellan, Glas, Holz, Papier, Kunststoff und sogar Textilien.



Hartvergolden

ist die Bezeichnung für die Auflage von Gold auf metallische Gegenstände.
Durch das hartvergolden wird eine besondere Widerstandfähigkeit und Beständigkeit erzielt.



Rhodinieren

ist ein galvanisches Verfahren um die Oberfläche eines Metalls zu schützen.
Durch das Rhodinieren entsteht eine hell glänzende und sehr widerstandsfähige Oberfläche.
Weißgoldschmuck- und Silberschmuck werden aus den genannten Gründen fast immer rhodiniert verkauft.



Diamantieren

ist ein Verfahren um die Oberfläche zu gestalten. Mit einem rotierenden Diamanten besetztem Werkzeug wird eine sehr glänzende Fläche erzeugt.
Das Design ergibt sich durch das Aneinandersetzten von mehreren Schnittflächen in verschiedenen Richtungen.
Die so bearbeitete Oberfläche ist sehr beständig. Es ist jedoch nicht jedes Metall für dieses Bearbeitungsverfahren geeignet.



andere Oberflächenbehandlungen

Es wird zwischen glatten und strukturierten Oberflächen unterschieden.
Glatte Oberflächen kann man polieren, lapidieren, satinieren, mattbürsten, sandeln, schleifen und verchromen.
Strukturierte Oberflächen kann man hämmern und diamantieren.



Bearbeitung von Schmuck - und Edelsteinen
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Schliffformen der Edelsteine

Es gibt verschiedene Schliffformen. Die einfache Symmetrie, die zweifache Symmetrie und die mehrfache Symmetrie.
Der Asymmetrische-Schliff wird auch Fantasieschliff genannt.



Schliffarten der Edelsteine

Schliffarten
Quelle:http://de.wikipedia.org



Mohshärte

wurde benannt nach seinem Erfinder dem deutsch-österreichischen Mineraloge Friedrich Mohs.
Er erkannte, dass ein harter Werkstoff einen weichen Werkstoff ritzen kann. Mohs ritzte unterschiedliche Mineralien gegeneinander
und ordnete sie nach ihrer Härte. So entstand die Mohs-Skala. Sie geht von dem Wert 1 für sehr weich bis zum Wert 10 sehr hart.
Das weicheste Mineral ist Talk und das härteste Mineral ist der Diamant.



Übersicht der Schmuck - und Edelsteine
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Achat

Der Achat ist ein Quarz mit der Mohshärte von 6,5. Er ist ein hartes und widerstandsfähiges Mineral.
Den Achat gibt es in fast allen Farben, jedoch nicht in Kobaltblau, Magenta, Lila und Pink. Er kommt immer in gestreifter Form vor.
Der Achat wird meist in der Schmuckindustrie verwendet, je nach Geschmack und Modeerscheinung auch in gefärbter Form.
Durch seine Eigenschaften wird er zunehmend auch in der Technik verwendet.



Amethyst

Er ist eine Varietät des Minerals Quarz in violetter Färbung. Er hat eine Mohshärte von 7.
Die Farbe des Amethysts geht von sehr hell über leicht rosa bis hin zu einem dunklen Violett.
Unter direktem Einfluss von Sonnenlicht verliert der Amethyst schnell seine Färbung.
Der Amethyst ist in der Schmuckherstellung sehr beliebt und kommt dort meist in geschliffener Form (Navette, Brillant, Baquette) vor.
Die wertvollsten Amethyste sind die dunkel violetten Steine.



Aquamarin

Der Aquamarin ist eine Varietät des Minerals Beryll. Er hat eine Mohshärte von 7,5 bis 8. Seine Farbe reicht von blass-blau bis grünlich.
Aquamarine sind sehr begehrte Steine, die jedoch durch Licht- und Wärmezufuhr ihre Farbe verlieren können.
Die beliebtesten Steine in der Schmuckherstellung sind transparent mit intensiver blauer Färbung, die in der Natur nur sehr selten vorkommen.
Durch das Brennen (auf mehrere hundert Grad Celsius erhitzen) kann man dies erreichen.
Diese Art der Veredelung braucht beim Verkauf nicht angegeben werden.



Citrin

Der Name Citrin leitet sich aus dem lateinischen citrus (Zitrone) ab. Er ist eine Varietät des Minerals Quarz.
Seine Farbe reicht von blass-grünlich-gelb zu orange bis hin zu braun-orange. Der Cirtin hat eine Mohshärte von 7.
Er findet seine Verwendung meist in der Schmuckherstellung. Da natürliche Citrine eher sehr selten vorkommen,
werden im Handel fast nur künstliche Citrine bzw. umgefärbte andere Quarze verwendet. Um den Verbraucher zu schützen,
muss der Mineralname stets mit angegeben werden (Gold-Citrin, Madeira-Citrin etc.). Der Citrin wird auch als Heilstein eingesetzt,
um sensiblen Menschen innere Stärke zu geben. Belegt ist dies jedoch nicht.



Diamant

ist das bekannteste Mineral der Welt. Er hat eine Mohshärte von 10. Das Gewicht eines Diamanten wird in Karat angegeben.
1 Karat (ct) = 0,200 Gramm.
Die ursprüngliche Farbe des Diamanten ist farblos, doch durch Verunreinigungen kann es zu verschieden Farben kommen (Regenbogenfarben).
Der Schmelzpunkt vom Diamant liegt bei 3550 °C. Er ist ein sehr guter Wärmeleiter.
Der Wert eines Diamanten wird durch den Schliff (cut), der Farbe (colour), der Reinheit (clarity) und des Gewichtes ( carat weight) bestimmt (die 4 C's).

Der Schliff

deutsche Bezeichnung
englische Bezeichnung
sehr gut
wenige oder geringfügige Merkmale
very good
gut
einige äußere Merkmale
good
mittel
Brillanz gemindert,
größere äußere Merkmale
medium
gering
Brillanz erheblich gemindert,
zahlreiche äußere Merkmale
poor


Die Farbe

GIA-Bezeichnung
deutsche Bezeichnung
englische Bezeichnung
D
hochfeines Weiß+
River
E
hochfeines Weiß
River
F
feines Weiß+
Top Wesselton
G
feines Weiß
Top Wesselton
H
Weiß
Wesselton
I
leicht getöntes Weiß+
Top Crystal
J
leicht getöntes Weiß
Top Crystal
K
getöntes Weiß+
Crystal
L
getöntes Weiß
Crystal
M,N
getönt 1
Top Cape
O
getönt 2
Cape


Die Reinheit

Abkürzung
Bedeutung der Abkürzung
Beschreibung
fl
flawless
selbst bei 10 facher Vergrößerung noch lupenrein
if
internelly flawless
lupenrein, bis auf mögliche Oberflächenspuren von der Bearbeitung
ws1
very, very small inclusion
Einschlüsse sind trotz 10 facher Vergrößerung nur sehr sehr schwer zu erkennen
ws2
very, very small inclusion
Einschlüsse sind trotz 10 facher Vergrößerung nur sehr schwer zu erkennen
vs1
very small inclusions
Einschlüsse die bei 10 facher Vergrößerung nur schwer zu erkennen sind
vs2
very small inclusions
Einschlüsse die bei 10 facher Vergrößerung zu erkennen sind
si1
small inclusions
Einschlüsse die bei 10 facher Vergrößerung leicht zu erkennen sind
si2
small inclusions
Einschlüsse die bei 10 facher Vergrößerung zu erkennen sind jedoch nicht mit dem bloßem Auge
pi1
Piqué I
Einschlüsse die mit dem bloßem Auge gerade noch erkennbar sind
pi2
Piqué II
Einschlüsse die mit bloßem Auge erkennbar sind. Sie mindern die Brillanz schwach.
pi3
Piqué III
Einschlüsse die mit bloßem Auge leicht erkennbar sind. Sie mindern die Brillanz deutlich.



Granat

Er besteht aus Silikat Mineralien. Seine Farbe ist sehr variabel. Sie reicht von dem häufigen rot-braun über gelb-grün bis hin zu schwarz.
Seine Mohshärte liegt bei 6 bis 7,5. Der Granat wurde schon in der Antike als Schmuck verarbeitet.
Der Granat wird wegen seiner Härte in der Industrie gern als Schleifmittel eingesetzt.
In der Schmuck-Industrie unterscheidet man zwischen dem dunkel-roten Pyrop (Kaprubin), dem rot-schwarzem Almandin, dem gelb-grünen Andradit,
und dem orange-rotem Spessartin. Seit einigen Jahren gibt es eine neue Variante den orangefarbenen Mandaringranat.



Mondstein

Das klassische Herkunftsland des Mondsteins ist Sri Lanka. Seine Farbe geht von fast transparent bis hin zu milchig weiß.
Er hat einen bläulich weißen Schimmer der sich bei Bewegen des Steines über seine gesamte Oberfläche erstreckt.
Seine Mohshärte liegt bei 6 bis 6,5. Mondstein ist ein sehr druckempfindlicher Stein was durch seine geringe Härte
und der guten Spaltbarkeit hervorgerufen wird. Der Mondstein wird in der Schmuckindustrie meist zu einem Cabochon geschliffen.
Durch diese Form wird der Glanz des Steines besonders gut hervorgerufen.
Der Mondstein ist ein sehr seltener Schmuckstein und wird im Handel oft imitiert.
Die folgenden Bezeichnungen sind keine echten Mondsteine sondern nur IMITATIONEN:
Blauer Mondstein, Kalifornischer Mondstein, Kanadischer Mondstein(Albit), Regenbogen Mondstein(Labradorit)
und Schwarzer Mondstein(Labradorit).




Onyx

Der Onyx wird in die Mineralklasse des Quarzes eingeordnet. Seine typische Farbe ist schwarz mit weißen Lagen.
Er wird oft mit dem Onyx Marmor verwechselt. Dessen Farbe geht von gelb über grün hin zu braun.
Der Onyx wird auf der Skala der Mohshärte bei 7 eingestuft. Er ist durch seine tiefschwarze Farbe,
als Schmuckstein besonders bei Traueranlässen beliebt. Der enorm hohe Bedarf an diesem Mineral
kann durch natürliche Vorkommen nicht gedeckt werden und wird daher im Handel zum Großteil "gefälscht" angeboten.
Als Fälschungen werden gefärbte Achate genutzt.
Einen echten Onyx von einer Fälschung zu unterscheiden ist nur durch eine mineralogische Untersuchung möglich.



Opal

Er ist aus der Mineralklasse der Oxide und kommt sehr häufig vor. Seine Farben sind sehr vielfältig.
Sie reichen von farblos, milchig, grau, braun, rot bis hin zu gelb.
Er hat eine Mohshärte von 5,5- 6,5. Der Opal wird ausschließlich für die Schmuckherstellung verwendet.
Das bunt-fleckig schillernde Farbspiel (Opalisieren) macht diesen Schmuckstein so begehrenswert.
Diese Eigenschaft tritt jedoch nur bei dem Edelopal auf.
Der sogenannte Gemeine-Opal hat einen milchig bläulichen Effekt. (ähnlich dem Perl-Glanz)
Opale wurden in der Antike teilweise höher als Diamanten bewertet.



Peridot

Der Peridot wird in die Olivin-Gruppe eingeordnet. Olivin stammt aus der Mineralklasse der Silikate und hat eine Mohshärte von 6,5 bis 7.
Alle Olivine haben im reinen Zustand eine gelb-grüne Farbe. Bei Verunreinigungen kommt eine gelb-braune bis schwarze Farbe vor.
Zur Schmuckherstellung wird der transparente grüne Peridot oder Chrysolith verwendet.
Normaler Olivin wird in der Industrie als Wärmespeicher und zur Herstellung von hitzebeständigem Glas verwendet.



Rubin

Der Rubin wird in die Familie der Korunde eingeordnet. Seine Farbe geht von braun-rot hinzu rosa-rot.
Dieser Edelstein hat eine Mohshärte von 9. Somit ist er neben dem Saphir einer der härtesten Farb-Steine auf der Welt.
Die Rubine mit einer intensiven roten leicht bläulichen Farbe (Tauben-Blut-Rot) sind die beliebtesten, seltensten und teuersten Rubine.
Die Farbe des Rubins kann jedoch zwischen rot, rosa-rot, rot-braun und rot-violett variieren.
Die Farbintensität kann durch Brennen (auf mehrere hundert Grad Celsius erhitzen) erhöht werden.



Saphir

Der Saphir stammt ebenso wie der Opal aus der Mineralklasse der Oxide und wird der Korund-Familie zugeordnet.
Auf der Skala der Mohshärte hat dieser Stein die 9. Seine Farben sind: farblos, schwarz, blau, violett, orange, gelb, grün und rosa.
Große und einschlussfreie Saphire sind sehr selten und teuer. Die Farbintensität eines Saphirs kann wie beim Rubin durch Brennen erhöht werden.
Die beste Farbe für einen blauen Saphir ist das sogenannte Kornblumenblau. Die Farbe für einen rosa bis orangeroten Saphir nennt man Padparadscha.
Saphire werden nicht nur in der Schmuckindustrie verwendet sonder auch in der Luft-und Raumfahrt.
In den 50er und 60er Jahren wurden Saphire als Tonabnehmernadel in Plattenspielern benutzt.



Smaragd

Der Smaragd mit seiner dunkelgrünen bis hellgrünen Farbe stammt aus der Beryll-Gruppe. Er erreicht eine Mohshärte von 7,5 - 8.
Dieser Edelstein kann durch Risse und Einschlüsse eine Farbtrübung aufweisen. Ein brasilianischer Smaragd mit einer kräftigen grünen Farbe
kann teurer sein als ein gleichgroßer Diamant. Der Smaragd sollte nie hohen Temperaturen ausgesetzt werden und es sollte die Reinigung
mit einem Ultra-Schall-Bad unbedingt vermieden werden, da der Stein durch die Ultraschallwellen Glanz und Farbintensität verlieren kann.
(kann dadurch sogar zerstört werden).



Topas

Der Topas ist in seiner Farbe sehr unterschiedlich. Er kommt jedoch meist in gelb-braun, blau, violett, rot und farblos vor.
Er hat eine Mohshärte von 8. Der Topas kann durch Gammastrahlen und Elektronenstrahlen in seiner Farbe verändert werden.
Der dunkel-grüne, violette, bräunlich schimmernde Mystic-Fire-Topas sowie der Indian-Summer-Topas entstehen durch diese Behandlungsarten.
Andere Farben die durch Behandlungen des Steins entstehen sind Sky-Blue, Swiss-Blue und London-Blue.
Behandelte Topase müssen immer als solche gekennzeichnet werden. In reiner Form ist der Topas ein sehr wertvoller Schmuckstein.



Zirkon

Zirkone stammen aus der Mineralklasse der Silikate. Ihre Mohshärte beträgt 6,5 - 7,5.
Seine Farbe kann farblos, gold-gelb, rot, braun sowie grün, blau und schwarz sein.
Sehr reine Zirkone werden sehr gerne als Diamanten-Ersatz eingesetzt.
Der Zirkon darf jedoch nicht mit dem Zirkonia verwechselt werden. Die ältesten gefundenen Zirkone sind ca. 4,404 Milliarden Jahre alt.
Ebenfalls sollte man diese Steine nicht in einem Ultra-Schall-Bad reinigen.



Zirkonia

Er ist eine hoch qualitative, kostengünstige synthetische Diamantimitation. Oft wird Cubic Zirkonia mit CZ abgekürzt.
Der Zirkonia hat eine Mohshärte von 7 - 7,5. Man kann diesen künstlichen Schmuckstein in allen Größen,
Formen und sogar mit Einschlüssen herstellen. Zirkonias können selbst von Fachleuten nicht durch bloßen Augenschein beurteilt werden,
sondern nur durch die Messung des Wärme-Leitwerts. Zirkonia hat im Gegensatz zu Diamanten eine sehr schlechte Wärmeleitfähigkeit.



Monatssteine



Monat
Edelstein
Sternzeichen
Datum
Symbol
Januar
Granat
Steinbock
22.12 - 20.01
Steinbock
Februar
Amethyst
Wassermann
21.01 - 18.02
Wassermann
März
Aquamarin
Fische
19.02 - 20.03
Fische
April
Diamant
Widder
21.03 - 19.04
Widder
Mai
Smaragd
Stier
20.04 - 20.05
Stier
Juni
Mondstein
Zwilling
21.05 - 21.06
Zwilling
Juli
Rubin
Krebs
22.06 - 22.07
Krebs
August
Peridot
Löwe
23.07 - 22.08
Löwe
September
Saphir
Jungfrau
23.08 - 22.09
Jungfrau
Oktober
Turmalin
Waage
23.09 - 23.10
Waage
November
Topas
Skorpion
24.10 - 22.11
Skorpion
Dezember
Zirkon
Schütze
23.11 - 21.12
Schütze


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